Atka Bay 18.11.20072007

Die Macht des Mythos

Die glückverheißende Katze aus Ostasien steht für all die Talismane, denen wir immer wieder unbedacht unser Schicksal anvertrauen. Die Tatze freundlich zum Gruß erhoben, winkt sie uns heran. Doch was, wenn wir ihrer Einladung folgen? Und was wurde aus dem Einsiedlerkrebs, dessen Muschelhaus sie bewohnt? In wessen Ei hat sie sich da geschmuggelt? Lucky Hermit ist eine Chiffre für die Verführungen von Mythos und Aberglauben, die sich wie ein Parasit unseres Denkens bemächtigen.

Lucky Hermit

Der DA! Art-Award

Düsseldorfs erster säkularer Kunstpreis – der DA! Art-Award – wird im Zwei-Jahres-Turnus zu einem jeweils wechselnden Thema vom Düsseldorfer Aufklärungsdienst ausgelobt. Er will Künstlerinnen und Künstler inspirieren, sich kritisch mit Religion und Irrationalismus auseinanderzusetzen.

Die Macht des Mythos“

Soft-Opening
Di. 06.09.2022, 16:00 Uhr 
Vernissage
Fr. 09.09., 18:00 Uhr 
Preisverleihung:
So. 25.09., 15:00 Uhr (auch live auf YouTube)

Ausstellungdauer
06. – 25. September 2022
Öffnungszeiten:
Di. bis So. 11:00 bis 18:00 Uhr 

Schirmherr: Dr. Mark Benecke

Ausstellungsdauer:
06. – 25. September 2022
Ausstellungsort:
Düsseldorfer Stadtmuseum, Berger Allee 2

Öffnungszeiten:
Di. bis So. 11:00 bis 18:00 Uhr 

Soft-Opening:
Di. 06.09.2022, 16:00 Uhr 
Vernissage:
Fr. 09.09., 18:00 Uhr
Preisverleihung:
So. 25.09., 15:00 Uhr (auch live auf YouTube)

Schirmherr:
Dr. Mark Benecke

Ausstellung, Kunstpreis und Vorträge

Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit 102 weiteren Künstlerinnen und Künstlern für die Ausstellung im Düsseldorfer Stadtmuseum nominiert worden zu sein.

Die Vernissage ist am Freitag 09.09. um 18 Uhr

Der DA! Art-Award

Düsseldorfs erster säkularer Kunstpreis – der DA! Art-Award – wird im Zwei-Jahres-Turnus zu einem jeweils wechselnden Thema vom Düsseldorfer Aufklärungsdienst ausgelobt. Er will Künstlerinnen und Künstler inspirieren, sich kritisch mit Religion und Irrationalismus auseinanderzusetzen.

Vor zwei Jahren lautete das Thema »Wirkt nicht über den Placebo-Effekt hinaus …«. In 2022 geht es um die »Macht des Mythos« und – dank der Sponsoren des DA-Awards – um Preisgelder von insgesamt 10.000 €. Vergeben werden sie in drei Kategorien – plus Publikumspreis.

Schirmherr: Dr. Mark Benecke

Jury: Michael Kortländer, Menia, Dr. Dr. h.c. Michael Schmidt-Salomon, Giulia Silberberger, Prof. Dr. Peter Tepe.

Themenimpuls

Wir werden in eine Welt der Zeichen, Symbole und der Bedeutungen geboren. Diese strukturieren unsere Erfahrungen. Sie sind unser Zugang zur Welt. Eine sehr spezielle Verdichtung all dieser Elemente erfolgt im Mythos. Der meint so viel wie Legende, Mär oder – in seiner originären Lesart – Erzählung. Diese Erzählungen begegnen uns in vielgestaltiger Form. Ihnen allen gemein ist, dass sie Deutungshoheit über Welt und Weltereignisse beanspruchen. Und sie ihr vermeintliches Wissen wirkmächtig durch blumige Narrative vermitteln – nicht durch überprüfbare Fakten. Sinnstiftung qua Glauben heißt hier die oberste Direktive – ein Bollwerk gegen Rationalität und Aufklärung.

Da sind religiöse Schöpfungsmythen, die apodiktisch letzte Wahrheiten verkünden, völkische Mythen, die Ursprungsgemeinschaften beschwören und politische Mythen, die in Krisenzeiten stabilisierend wirken sollen. Nahezu täglich sind wir konfrontiert mit Verschwörungserzählungen und den mythischen Narrationen in Kunst, Kultur und Warenwelt, die die kapitalistische Verwertungsdynamik befeuern. Sei es durch Marken- und Personenkult oder durch die Fetischisierung von Kunstwerken. Nahezu omnipräsent durchwirken diese Sinngebilde die ideologische Matrix der Gesellschaft. So auch das Fühlen und Denken des Menschen. Der ist ein von Mythen besetztes Wesen. War es schon immer, weil ihm die elementare Neigung zu Mythos und Glauben als evolutionärer Vorteil in die Wiege gelegt ist. Bereits in frühen Gesellschaften beförderten Sinn stiftende Erzählungen Kooperation und Zusammenhalt, entfaltete der Mythos seine normative Kraft durch moralische Ordnungs- und Handlungsmuster. Und seit jeher dienen Mythen der Legitimation von Vorteil, Macht und Herrschaft.

„Die Macht des Mythos.“

Soft-Opening:
Di. 06.09.2022, 16:00 Uhr 
Vernissage:
Fr. 09.09., 18:00 Uhr
Preisverleihung:
So. 25.09., 15:00 Uhr (auch live auf YouTube)

Ausstellungdauer:
06. – 25. September 2022
Öffnungszeiten:
Di. bis So. 11:00 bis 18:00 Uhr 

Schirmherr: Dr. Mark Benecke

15. Juli 2022 – 15. August 2022

ARTWERK-PROJEKT
Adresse: Steinbeisstraße 41-43, 71665 Vaihingen / Enz

Bitte achten Sie auf die geänderten Öffnungszeiten: 
Samstag, Sonntag von 15:00 Uhr – 20:00 Uhr
An den Wochentagen Besuch der Ausstellung möglich, nach vorheriger Absprache mit Claudia Grenz +49 179 4572115 

Vernissage: Freitag den 15.Juli 19.00 Uhr

Müller & Sohn artprojects ist mit einem Auszug aus dem Projekt „Wege — Nordsee“ vertreten.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Die teilnehmenden Künstler/innen in diesem Jahr sind:

Ulrike Armbruster-Goldstein, Malerei
Beate Blankenhorn, Malerei
Peter Böhm, Foto, Collage
Jürgen Bubeck, Fotografische Prozesse
Margarete Eckert-Preisser, Cyanotypie und Malerei
Silke Faigle, Malerei, Grafik
Antonio Fernandez, Bildhauerei
Klaus Fischer, Malerei
Christine Fluhrer, Malerei
Werner Fohrer, Malerei, Video
Claudia Grenz, Malerei, Papierskulptur
Nataliya Gurevich, Malerei
Heidi Hahn, Malerei
Ulla Haug-Roessler, Malerei, Grafik, Kleinplastik
Nada Heller, Zeichnung, Installation
Dusa Isijanov, Glasskulptur, Digitalprint
Ma Knut, Malerei
Ariane Koch, Wandobjekte, Skulptur
Frank R. Köhler, Skulptur
Ortrun Kollmann, Malerei
Hans Kollmer, Fotografie
Veronika Lausecker-Hoffmann, Malerei
Pavel Miguel, Skulptur, Installation
Müller & Sohn, Malerei, Video, Performance
Georges Menelaos Nassos, Malerei
Sebastian Pollak, Zeichnung, Grafik
Daniela R-Harbach, Malerei
Paul Revellio, Malerei, Lithografie
Werner Rosch, Malerei, Zeichnung
Peter Schmidt, Objekte
KWAKU-Eugen Schütz, Objekte, Installation
Andy Schweigel, Fotografie
Simone Senger, Malerei
Claude Stockinger, Materialcollage
Birgit Unterweger, Fotografie
Annette Wiesner, Malerei

Ausstellungsdauer: 13. Mai – 5. Juni 2022
Vernissage: 12. Mai 2022, 19.00 Uhr.
Finissage: 5. Juni 2022, 18.00 Uhr.

Veranstaltungsort:
Donauhallen
An der Donauhalle 2
78166 Donaueschingen

Müller & Sohn sind an der jurierten Ausstellung mit den Arbeiten „Wind bekommen“ (Video) und „Windorakel Ljofo“ (Wandskulptur) vertreten.

Die Donaueschinger Regionale wurde 2003 als „Donaueschinger Regionale für Neue Kunst“ gegründet und findet alle zwei Jahre statt. Die Grundidee war, einen repräsentativen Überblick über die zeitgenössische Kunst in der Region zu geben. Das Ziel war und ist es, der bildenden Kunst in Donaueschingen einen festen Platz zu geben. Teilnahmeberechtigt sind Künstlerinnen und Künstler, die in den Regierungsbezirken Südbaden und Südwürttemberg sowie in den Landkreisen Baden-Baden, Rastatt, Karlsruhe, Freudenstadt, Calw, Pforzheim, Stuttgart und Esslingen leben und arbeiten.
Bei der neunten Auflage der Kunstschau 2019 rückt die einst aus organisatorischen Gründen vorgenommene geografische Beschränkung zunehmend in den Hintergrund – der zunehmenden Mobilität geschuldet. Künstlerinnen und Künstler, die einst für Studium und Arbeit weggezogen sind, kehren zurück, bleiben im Rahmen ihrer künstlerischen Tätigkeit mit ihrer Heimat in Kontakt und setzen sich in ihren Arbeiten mit ortsspezifischen Themen auseinander. So entsteht ein neues Beziehungsgeflecht, in dem sich Tradition, Vertrautes und Erinnerung mischen und mit neuen Erfahrungen, Erkenntnissen und Perspektiven überlagern.

Ausstellungszeitraum: 13. Mai bis 5. Juni 2022
Vernissage: 12. Mai 2022, 19.00 Uhr
Finissage: 5. Juni 2022, 18.00 Uhr
Veranstaltungsort:
Donauhallen
An der Donauhalle 2
78166 Donaueschingen
Müller & Sohn nehmen mit ihren Werken  „Wind bekommen“ (Video) und „Windorakel Ljofo“ (Wandskulptur) an der jurierten Kunstausstellung teil.
Die Do­nau­eschin­ger Re­gio­na­le wurde im Jahr 2003 als „Do­nau­eschin­ger Re­gio­na­le für Neue Kunst“ ge­grün­det und fin­det im Zwei-​Jahres-​​Rhyth­mus statt. Die pri­mä­re Idee war es einen re­prä­sen­ta­ti­ven Über­blick über die Ge­gen­warts­kunst der Re­gi­on zu bie­ten. Das dabei ver­folg­te Ziel war da­mals und ist heute, der bil­den­den Kunst in Do­nau­eschin­gen einen fixen Raum zu bie­ten. Teil­nah­me­be­rech­tigt sind Künst­le­rin­nen und Künst­ler, die ihren Lebens-​​​ und Tätig­keits­schwer­punkt in den Re­gie­rungs­be­zir­ken Süd­ba­den und Süd­würt­tem­berg, sowie den Lan­des­krei­sen Baden-​​​Baden, Ras­tatt, Stadt-​​​ und Land­kreis Karls­ru­he, Freu­den­stadt, Calw, Pforz­heim, Stutt­gart und Ess­lin­gen haben.
In der neun­ten Aus­ga­be der Kunst­schau im Jahr 2019 trat die geo­gra­phi­sche Be­gren­zung, die einst aus or­ga­ni­sa­to­ri­schen Grün­den ge­macht wurde, zu­neh­mend in den Hin­ter­grund – ge­schul­det der zu­neh­men­den Mo­bi­li­tät. Künst­ler, die einst für Stu­di­um und Beruf weg­ge­zo­gen sind, keh­ren zu­rück, blei­ben im Rah­men ihrer künst­le­ri­schen Tä­tig­keit in Kon­takt zur Hei­mat und grei­fen in ihrem Werk orts­spe­zi­fi­sche The­men auf. Da­durch ent­steht ein neues Be­zie­hungs­ge­flecht, in dem sich Tra­di­ti­on, Ver­trau­tes und Er­in­ne­rung mischt und mit neuen Er­fah­run­gen, Er­kennt­nis­sen und Sicht­wei­sen über­la­gert.
https://www.donaueschingen.de/
Wandskulpturen: Lucky Hermit, Ljofo

Ljofo und Lucky Hermit haben nun ihren Platz gefunden. Zuvor gab es eine Beratung mit unseren lieben Kunden. Wir (Müller & Sohn) sendeten per Mail Vorschläge zur Hängung und so wurden die Skulpturen dann auch an der Wand platziert.

Nach getaner Arbeit haben wir zusammen mit unseren lieben Kunden die Ankunft der Neuankömmlinge in der Privatsammlung gebührend gefeiert.

Ljofo ist eines unserer „Windorakel“ und war bislang noch nicht öffentlich ausgestellt. Lucky Hermit ist ein „Neobiota“ und wurde erstmals im Rahmen der 58. Biennale Venedig im Palazzo Mora ausgestellt.
Beide Skulpturen haben ihren Ursprung in unserem Langzeitprojekt „WEGE-Wattenmeer“

Die 22. Triennale Grenchen vom 10. — 26. September 2021 in Grenchen (Schweiz) wird sich dem xylographischen Druckverfahren widmen. Die Arbeiten werden zeitgleich an drei Standorten in Grenchen, Solothurn und Evilard gezeigt. Mit der Ausstellung «Mini Print 2021» zeigt die Triennale Grenchen ein umfassendes Bild des aktuellen zeitgenösischen Schaffens aus der ganzen Welt aufzeigen und die künstlerischen Aktivitäten im Bereich des Xylographischen Druckes fördern.

Seit 1958 präsentiert die Triennale Grenchen internationale Druckgrafik in der Schweiz.

Müller & Sohn nimmt mit der Arbeit „Last Call“ teil..

Die grösste Ausstellung für originale Druckgrafik wird findet seit 60 Jahren statt. Unterschiedlichste Druckarten von internationalen Künstler werden alle drei Jahre jeweils im Herbst in Grenchen ausgestellt. An der Ausstellung werden diese einem breiten Publikum gezeigt und zum Kauf angeboten. Die Triennale Grenchen widmet sich zwei Hauptaspekten: dem Aufzeigen und der Würdigung neuer graphischer Formen sowie der Darstellung der klassischen graphischen Techniken auf einem internationalen hohem Niveau.

Triennale Grenchen https://triennale.ch
Mahabodhi_Girls_72dpi_gross_web
Mahabodhi Girls

Die Kunst hat  in meinem Leben einen großen Stellenwert. Sie ist für mich wie ein Schlüssel zum Leben. Sie ist auch jenseits der Worte. Während des  schöpferischen Prozesses in meinem künstlerischen Tun bin ich synchronisiert mit dem Leben – ein sehr wertvoller Zustand.

Irene Müller auf: https://stuttgartango.de/Kunst-und-Schauspiel

Der Kunstverein geht auf die Straße.

Die Mitgliederausstellung kann coronabedingt nicht in der Ausstellungshalle im MIK stattfinden. Deshalb gehen wir damit in den öffentlichen Raum. Ab 10.12. sind die Arbeiten in der Kirchstraße, Ludwigsburg zu sehen.

Kunstverein Ludwigsburg

Müller & Sohn sind mit dem „Blaufischorakel“ einer neuen Arbeit vertreten – nicht mit dem Original sondern mit einer Printversion des Gemäldes.

Auch in der Innenstadt gilt Abstand halten und Maske tragen. Bitte berücksichtigen sie dies auch vor den Ausstellungstafeln.

Wegen der aktuellen Entwicklung mit Covid-19 haben wir unsere langfristig geplante Ausstellungen für 2020/21 abgesagt und wenn es ging zunächst einmal auf 2022 verschoben.

Ausstellungen in Kunstvereinen oder Galerien finden u.U. statt, das entscheidet der betreffende Veranstalter.

Mit der Kunst geht es selbstverständlich weiter!
Im Laufe des nächsten Jahres werden wir auf dieser Internetseite eine Online-Galerie entwickeln.

Termine zur Ansicht der Originale können dann auch individuell mit uns per e-Mail vereinbart werden. Die entsprechenden Werke kann man sich dann in Ruhe bei uns im Ateliergarten ansehen, so daß keine Gefahr bezüglich Covid-19 besteht.

Wir wünschen Ihnen alles Gute und bleiben Sie gesund!

Müller & Sohn art projects
Irene Müller und Diethard Sohn

Due to the current development with Covid-19, we have cancelled exhibitions planned for 2020/21 and if possible postponed them until 2022.

Exhibitions in art associations or galleries may take place, this is decided by the respective organizer.

With art it goes on, of course!
In the course of next year we will develop an online gallery on this website.

Appointments to view the originals can then be arranged individually with us by e-mail. The corresponding works can then be viewed in peace and quiet in our studio garden, so that there is no danger regarding Covid-19.

We wish you all the best and stay healthy!

Müller & Sohn art projects
Irene Müller und Diethard Sohn